Alle Artikel mit dem Schlagwort: Oberflächenreinigung

Portrait aus Privatbesitz

Das Portrait der Emi Volz wurde von Fritz Nehmert am Ende seines Lebens um 1942 / 1943 gemalt. Als Bildträger dient eine Sperrholzplatte. Die ausdrucksstarke Darstellung bildet einen reizvollen Kontrast zu den weniger durchgearbeiteten, teils unfertig erscheinenden Bildpartien. Das Gemälde war stark verstaubt und verunreinigt, sodass Farbigkeit und Details nicht vollumfänglich erkennbar waren. Oben die Augenpartie der Dargestellten im Vorzustand. Gesamtaufnahme sowie Detail des Kopfes nach der Oberflächenreinigung. Die linke Hand der Dargestellten erscheint maltechnisch eher angelegt und vergleichsweise wenig durchgearbeitet.

Portrait eines Hamburger Theologen, datiert ins 17. Jahrhundert

Portrait Rudolf Capellus aus dem Besitz der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, 17. Jahrhundert, Öl auf Leinwand. Die Malerei liegt auf rötlich getönter Grundierung, sichtbar im Bereich von Malschichtverlusten. Umfangreicher Haftungsverlust der Bildschicht sowie mechanische Beschädigungen Gesamtaufnahme des Gemäldes vor der Restaurierung. Detail nach der Restaurierung (Festigung der Malschicht, Oberflächenreinigung, Kittung und Retusche). Detail nach der Restaurierung. Retusche in feiner Strichtechnik.

Wandbild auf hölzernem Bildträger

Ein Wandbild auf hölzernem Träger geschaffen von Rolf Meyn 1958 für das Gemeindehaus der Christuskirche Hamburg – Wandsbek. Dargestellt ist der Fischzug des Petrus. Die Oberfläche der wasserempfindlichen Malerei weist Staub- und Schmutzablagerungen sowie Kratzer, Wasserflecken, Nägel, Heftzwecken und Kritzeleien mit Marker auf. Der Bildträger ist formal der Darstellung wie auch der Wandfläche im Eingangsbereich des Gemeindehauses angepasst. Detail: Fische im rechten Bildbereich schwimmen durch ein noch nicht gereinigtes Referenzfeld.

Landschaftsdarstellung

Landschaftsdarstellung, Öl auf Leinwand, Maße: 24,4 x 31,4 cm. Datiert 1889. Die begonnene Oberflächenreinigung im linken unteren Bildbereich zeigt, wie stark Oberflächenschmutz und ein vergilbter Firnis die Malerei beeinträchtigen. Detail, Ausbrüche der Fassung und ältere Klebeversuche an der unteren Rahmenleiste des zugehörigen Schmuckrahmens. Das Gemälde im Schmuckrahmen nach der Restaurierung.