Alle Artikel mit dem Schlagwort: Retusche

Portrait eines Hamburger Theologen, datiert ins 17. Jahrhundert

Portrait Rudolf Capellus aus dem Besitz der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, 17. Jahrhundert, Öl auf Leinwand. Die Malerei liegt auf rötlich getönter Grundierung, sichtbar im Bereich von Malschichtverlusten. Umfangreicher Haftungsverlust der Bildschicht sowie mechanische Beschädigungen Gesamtaufnahme des Gemäldes vor der Restaurierung. Detail nach der Restaurierung (Festigung der Malschicht, Oberflächenreinigung, Kittung und Retusche). Detail nach der Restaurierung. Retusche in feiner Strichtechnik.

„Die Vermählung der Brema mit dem Meere“

Retusche an einem großformatigen Leinwandgemälde, 300 x 700 cm, im Bremer Rathaus. Auftragnehmerin und Projektleitung: Aika Schnacke, Restaurierung von Gemälden und zeitgenössischer Kunst. Aufgrund jahrzehntelanger Lagerung im aufgerollten Zustand wies das Gemälde zahlreiche größere sowie punktuelle Malschichtausbrüche infolge von Leinwandknicken auf. Unten: die Signatur nach der Eintönung von Fehlstellen.    

Wandbild auf hölzernem Bildträger

Ein Wandbild auf hölzernem Träger geschaffen von Rolf Meyn 1958 für das Gemeindehaus der Christuskirche Hamburg – Wandsbek. Dargestellt ist der Fischzug des Petrus. Die Oberfläche der wasserempfindlichen Malerei weist Staub- und Schmutzablagerungen sowie Kratzer, Wasserflecken, Nägel, Heftzwecken und Kritzeleien mit Marker auf. Der Bildträger ist formal der Darstellung wie auch der Wandfläche im Eingangsbereich des Gemeindehauses angepasst. Detail: Fische im rechten Bildbereich schwimmen durch ein noch nicht gereinigtes Referenzfeld.

Großformatiges Leinwandgemälde

Ein großformatiges Leinwandgemälde mit Darstellung Bremerhavens im Jahr 1842. Maße: 285 x 323 cm. Standort: Rathaus Bremen. Ein maltechnisches Detail: Pünktchen einer Lochpause zur Ausführung des Schriftzuges im unteren Bereich. Detailaufnahmen des stark geschädigten, linken Randbereichs. Aufbau einer Strichretusche mit Gouachefarben. Das Gemälde nach der Restaurierung.

Das Gröningsche Familienbild

Ein großformatiges Leinwandgemälde mit Darstellung der Familie Gröning von Simon Peter Tilemann gen. Schenck, vermutlich 1663. Maße: 212 cm x 320 cm. Standort: Bremer Rathaus. Detail aus der Personengruppe (Hochzeitsgesellschaft) in orientalischer Tracht. Im rechten Bildbereich liegt noch der vergilbte Firnis auf. Detail einer Frauendarstellung nach der Kittung größerer Fehlstellen in Bildrelevanten Bereichen  (Gesicht). Detail nach begonnener Retusche im Bereich der Hand der Dargestellten.